Mein erster Versuch war nicht rühmenswert.

Der FLack am Fädeldraht muss ja beim Löten verbrennen. Daher muss es deutlich heißer als ohne Lackdraht sein und man muss erst die Löhstelle löten, dann im zweiten Durchgang den Lackdraht in diese Lötstellen einbringen und lange genug erhitzen, das der Lack am Lötdraht verbrennt. Das sieht dann so aus:
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- Fädeln die Erste.jpg (792.45 KiB) 13 mal betrachtet
Ja, wenn ich so eine Lötarbeit sehe, bekomme ich das kotzen. Also habe ich aufgerüßtet. Ich habe Fädelkämme besorgt, und auch noch verschiedene Farben Draht. dann so es so aus:
PS: Auch noch viel Luft nach oben. Aber das Bild sieht durch das Blitzlich schlimmer aus als es ist. Aber ja, schöne Lötstellen sehen anders aus.
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- Fädeln die Zweite.jpg (640.34 KiB) 12 mal betrachtet
Diese ungelöteten Stifte sind Steckerpfosten die ich verkehrt herum in die Platine stecke, und auf der Bauteileseite mit Heißkleber fixiere. Das sieht man auf dem nächsten Bild ein bischen. Diese weißen Fädelkämme haben unten kleine Nasen, die in die Löcher der Platine passen und den Kämmen eine Richtung geben. Aber keinen Halt. Den habe ich ihnen mit Sekundenkleber gegeben. VORSICHT, auch die Finger bekommen da seeeehr schnell mehr Halt auf der PLatine, als man haben will.
Der Fädelkamm auf der linken Seite, sitzt genau auf den Punkten, wo ich die Leiterbahnen getrannte, wie man es auf der rechten Seite Streckenweiße sieht. Also glaubt nicht, dass die Leiterbahnen unter dem Kamm durchverbunden sind !! So kann man nur die Leiterbahn - Trennungen schön unsichtbar werden lassen.

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- Spannungsüberwachnung zweiter Aufbau.jpg (441.95 KiB) 5 mal betrachtet